DMX512

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Das DMX512 Protokoll (kurz DMX) wurde 1886 von der USITT, einer amerikanischen Organisation definiert, die sich u.a. mit Theater-Technik beschäftigt. Mit diversen Verbesserungen ist es auch seit 1994 in Deutschland standardisiert (DIN 56930 /Teil2).

DMX steht für DigitalMultipleX, was bedeutet, dass die Signale zu den Dimmern und anderen Geräten digital über eine Leitung übertragen werden. Im Gegensatz dazu hatten die früheren Systeme jeweils eine analoge Leitung zu jedem einzelnen Gerät. Da die Geräte bei DMX hintereinander geschaltet sind, spricht man auch von einer DMX-Kette (engl.: "daisychain").

Jedes angeschlossenes Gerät in einem Universe hat eine eindeutige Startadresse zwischen 1 und 512. An einem DMX-Strang können aber nur jeweils 32 Geräte angeschlossen werden, da sonst die Last auf der Leitung zu groß wird. Dann kann mit Verstärkern oder Splittern Abhilfe geschaffen werden. Über das DMX Protokoll kann in einem Zyklus auf jedem Kanal ein Wert zwischen 0 und 255 gesendet weden. Die Bedeutung des Wertes ist nicht im DMX Protokoll definiert, sondern hängt individuell vom Gerät ab.

Für DMX sollen abgeschirmte Zweidraht-Leitungen mit 5-poligen XLR-Steckern verwendet werden. In der Praxis findet man aber vor allen Dingen bei günstigen Geräten 3-polige XLR-Verbinder vor - diese dürfen dann aber nicht die Bezeichnung DMX512 tragen.

weitere potentielle Punkte:

  • RS323 und 485
  • Struktur der Datenpakete
  • Erklärung der Bitrate/Framerate

Als Nachfolger vom DMX512 Protokoll ist inzwischen das DMX512-A Protokoll definiert worden, welches aber noch nicht im breitem Einsatz ist.

Weblinks

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