Arbeiten mit Szenen
aus dem DMXControl-Wiki
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Beschreibung
Jede Szene ist durch einen eindeutigen Namen charakterisiert. Eine Szene speichert einen Satz an Werten für bestimmte DMX-Kanäle, die beim Speichern anzugeben sind, wobei DMXControl eine Vorbelegung vorschlägt.
Die Szenen liegen in einer Szenenbibliothek, welche global von vielen Tools in DMXC verwendet wird. Wenn man in einem Tool eine Szene aus der Szenenbibliothek hinzufügt, so wird diese nicht "kopiert", sondern es wird eine Verknüpfung zur Instanz in der Szenenbibliothek erstellt. Damit wird erreicht, dass eine Änderung dieser Szene (z.B. für Korrektur oder Verbesserung) auch global an allen verwendeten Stellen in Kraft tritt.
Andererseits ist zu beachten, dass nicht ungewollte "Effekte" auftreten, wenn man eine mehrfach verwendete Szene modifiziert. Wenn eine solche Szene nur an einer verwendeten Stelle modifiziert werden soll, ist es angebracht, eine neue Szene zu erstellen.
Szenen können in der Regel durch Doppelklick aufgerufen werden, d.h. die entsprechenden gespeicherten Kanalwerte werden damit im System eingestellt. Das kann man z.B. in der Kanalübersicht überprüfen.
Ändern von Szenen
Szenen können grundsätzlich über den Button mit dem gelben Stift geändert werden. Dazu ist die Szene vorher zu aktivieren, entweder durch Doppelklick in der Szenenliste des aktuellen Tools oder indem die Szene explizit über das Szenenlistentool oder die Kommandobox aufgerufen wird. Die gewünschten Änderungen werden danach über Submaster oder Grafische Ansicht eingestellt. Sind dann im "Szene speichern"-Dialog die Häckchen für die zu speichernden Werte grau hinterlegt, wird damit angezeigt, dass es dort keine Änderung gibt. Aber selbst diese grauen Elemente können deselektiert werden, falls dieser Wert nicht mehr in der neuen Version der Szene gespeichert werden soll.
Übernehmen von Szenen
Will man eine zu einer existierenden Szene ähnliche Szene erstellen, kann wie oben beschrieben die Werte der ürsprünglichen Szene übernehmen, indem diese aktiviert wird und ggfs. abändern. Wird dann im "Szene speichern"-Dialog ein neuer Name für die Szene angegeben, wird auch eine neue Szene (neue Instanz in der Szenenbibliothek) angelegt.
In diesem Sinne macht bei DMXControl wirkliches "Kopieren" einer Szene keinen Sinn, weil nirgendwo zwei Instanzen der gleichen Szene benötigt werden.
Benennen von Szenen
In DMXControl können Szenennamen neben den üblichen alphanumerischen Zeichen auch Leerzeichen und Sonderzeichen enthalten. Die Länge des Strings ist praktisch frei wählbar.
Es ist im sowohl im Theater/Musical, als auch bei Live-Konzerten üblich, die verschiedenen vorher programmierten Lichtstimmungen, bzw. deren Szenen/Cues nach dem Geschehen auf der Bühne zu benennen, d.h. oft ist die komplette Show vorher durchprogrammiert und man nennt die Cues im Theater z.B. "1. Szene, Auftritt Person X" bzw. bei Bands "Lied X, Intro", "Lied X, Solo-Gesangs-Part", "Lied Y, Schlagzeug Solo", etc.
Ablauf von Szenen
Für fixe Abläufe von Lichtstimmungen bietet DMXControl den Audioplayer und das Szenenlist Tool, wobei beim letzteren neben der Zeitsteuerung auch eine manuelle Steuerung durchgeführt werden kann. Im Theater, wo sich der Ablauf nicht ändert, drückt man während der Show nur noch auf die Cues bzw. die "Go"-Taste im Szenenlist-Tool, bei Live-Konzerten dann auch, wobei sich hier ja der Ablauf ändern kann, Deshalb nutzt man neben der Szenenliste (oder dem Szenenspeicher des Pultes), auf welche die "Go"-Taste zugreift, auch die Kommandobox, mit der man die gespeicherten Lichtstimmungen direkt abrufen kann, z.B.: man sieht und hört das Solo und drückt auf den zugehörigen Kommandobutton. Überdies legt man sich "Specials" wie Audience Blinder, Nebel, etc. seperat auf irgendwelche Tasten und nutzt die dann je nach Bedarf möglichst taktgenau.(Dank an TLight!) Szenenlisten können auch über Befehle zum Ablauf gebracht werden, also aus anderen Tools heraus gestartet werden.
Mehrere Szenenlisten können parallel ablaufen. Damit kann man z.B. Szenenlisten für verschiedene Gerätegruppen bei der Erstellung entkoppeln, sie aber trotzdem gemeinsam ablaufen lassen.
